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 | Giant Soul |
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Kontakt
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"Und weil Ricarda sich das gewünscht hat, mache ich mit euch Sängern jetzt ein Schütteleinsingen" ... was soll das denn sein? Turnübungen im Kindergarten? Oder doch eine Form des Schüttelprinzips? Kaum zu glauben, aber diese Szenerie ist des Öfteren zu finden … und zwar in der "neuen" Kirche (St. Maria Königin) in Sindorf. Immer wenn die Jugendmessband, besser bekannt als "Giant Soul" (englisch etwa "Riesige Seele") zur Probe zusammenkommt, ist so einiges garantiert: Spaß, absolut null Langeweile und manchmal sogar richtig gute Musik. Zitat aus einer Probe: "Können der Bass und die Gitarren das noch einmal spielen? Einer von euch klingt wie eine Putzfrau. Also einer von euch spielt etwas, was wie ein Schrubber klingt."
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Vor gut fünf Jahren fing alles an. Mit nicht mehr als sechs Jugendlichen, einer Bandleiterin (Bettina Bucher) und leider noch keinem Namen trafen wir uns und beschlossen, in der Gemeinde mal für eine ganz andere Art des "guten Tons" zu sorgen. Pep wollten wir in die Gemeinde und besonders in die Gottesdienste bringen, der Kirche eine jugendliche "Seele" einhauchen - daher auch der Name der Band. Auch ein "Bühnenoutfit" war schnell gefunden: schwarz mit einem gelben Accessoire, denn das ist schlicht, aber einfallsreich. Aber unsere Mission bezog sich nicht nur auf die Heimatgemeinde. Nein, wir wollten mehr! Und schon bald hatten wir es geschafft, einen Bekanntheitsgrad zu erreichen, der über die Grenzen Sindorfs hinausging. Jugendgottesdienste, Jubiläen, Jugendkreuzwege, Hochzeiten … alles durften wir bis zum heutigen Tage auch in anderen Gemeinden erfolgreich mitgestalten. Der ehemalige Kreisdechant Gerhard Dane sagte einmal über Giant Soul: "Mensch, mit euch geht hier ja richtig die Post ab."
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Auch der WJT 2005 und das WJT-Revival im August 2006 wurden natürlich nicht ausgelassen. Ein besonderes Highlight durften wir allerdings im April 2006 erleben, da in SMK ein Jubiläumskonzert zum fünfjährigen Bestehen von Giant Soul stattfand. Dort durften die einzelnen Mitglieder der Band beweisen, dass sie nicht nur im Team, sondern auch solistisch eine sehr gute Figur machen. Über 30 Stücke haben wir im festen Repertoire (hinzu kommen noch mehrere Songs, die nur für einzelne Projekte eingeprobt werden), die Stücke gehen von Taizé über "geistliche Lieder" bis hin zu Gospelsongs. Aber nicht nur in dieser Hinsicht ist die Band ordentlich gewachsen. Aus 6 wurden ca. 30 Aktive im Alter von 15 bis 50 Jahren, die sich als Bläser aller Art, Gitarristen, Klavierspieler, Schlagzeuger und natürlich Sänger in die Band einbringen. Manchmal gar nicht so einfach, alles unter einen Hut zu bekommen, aber Bettina Bucher leitet die Band mit dem nötigen Sachverstand und Organisationsvermögen (Bettina in der Termine-Mail: „Am 24.09.04 haben wir auch einen Auftritt. Leider habe ich Ort und Uhrzeit vergessen.“). Böse Zungen behaupten, man könne Giant Soul weniger als Band, sondern eher als "Chaosansammlung von verrückten Leuten, die ab und zu für andere Leute Musik machen", bezeichnen. Dazu sagen wir nur: Stimmt ja, aber genau das macht uns zu Giant Souls … (Annika Witzel)
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Presseechos
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Kirchenband "Giant Soul" feierte ihr fünfjähriges Bestehen mit einem tollen Konzert in Sindorf [Anja Stadler] Seit fünf Jahren besteht die Kirchenband "Giant Soul" nun schon. Das muss gefeiert werden, dachten sich die etwa 25 Musikerinnen und Musiker und gaben zu diesem Anlass ein kostenloses Konzert in der Pfarrkirche St. Maria Königin in Sindorf.
Als "neue geistliche Lieder" bezeichnete Bettina Bucher, Leiterin von "Giant Soul", die Musik, der sich die überwiegend jugendlichen Bandmitglieder widmen. Die Themen der Texte sind zwar alle sehr christlich, doch die Musik selbst ist kaum das, was man in der Kirche erwartet. Neben den etwa 20 Sängerinnen und Sängern gibt es auch einen Schlagzeuger, Gitarristen, Posaunenspieler, Saxophonisten und Querflötenspieler sowie Pianisten. Eine recht ungewöhnliche Mischung, doch das Zusammenspiel harmoniert prächtig. Schon zu Beginn des Konzertes spürten die Besucher die ersten Schauer über ihre Rücken laufen, als der iranische Trommelmeister Johannes Zakaria spielte. Als die anderen Instrumente und der Gesang einsetzte, wurde deutlich, dass es sich bei den Liedern um kraftvolle und stimmungsgeladene Musik handelt. Das leidenschaftliche Singen und die rhythmischen Klänge regten auch die Zuschauer in der leider nur zur Hälfte gefüllten Sindorfer Kirche zum Klatschen und Mitwippen an. Sei es das noch vom Weltjugendtag bekannte "Venimus" oder aber Gospelsongs wie "Oh happy day" - die Begeisterung der Künstler sprang immer wieder auf das Publikum über. Zwischen den im Chor gesungenen Liedern durften einige der Jugendlichen auch einige Solopartien aufführen. Die Querflöte klang wunderbar zusammen mit dem Piano, und auch die Mischung aus Posaune und Schlagzeug war durchaus hörenswert und wurde mit viel Applaus belohnt.
Doch nicht immer war "Giant Soul" so gut besetzt wie zurzeit. "Wir haben zu viert oder fünft angefangen", berichtet Bucher, die hauptberuflich Musiklehrerin ist. "Aber nach und nach kamen immer mehr Leute hinzu". "Für einen guten Zweck zu singen, ist unsere Absicht", sagte Bucher, denn da der Eintritt frei ist, hoffen die Bandmitglieder auf kleine Spenden seitens der Zuschauer. Und jedes Mal, wenn für die Aktivgruppe "Pace" oder "Fair Friends", die zugunsten der Misereor-Fastenaktion Essen und Trinken in der Pause verkauften, gespendet wurde, freuten sich "Giant Soul" über die Anteilnahme. (Kölnische Rundschau vom 5.4.2006)
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Konzertprobe im Rekordzeit „Giant Soul“ spielt Sacro-Pop in der Sindorfer Marienkirche
[Thomas Schubert] Man nennt es „Daf“, gab Chorleiterin Bettina Bucher ihr gerade erworbenes Wissen weiter. Denn auch sie musste sich in der Pause bei einem Bandmitglied erkundigen, wie man jene Trommelscheibe mit den rassenlnden Tentaklen bezeichnet, die beim Autakt des Konzerts die Aufmerksamkeit des Publikums in der Pfarrkirche St. Maia Königin auf sich zog. Nach dieser rhathmischen Einlage persischer Trommelmusik war es an den Chormitgliedern, die Zuhörer in gute Stimmung zu versetzen. „Clap your hands and sind halleluja“ schallte es lautsprecherverstärkt ins Kirchenschiff. Nach einigen Wiederholungen wurde die Botschaft verstanden und die Zuhörer fielen ins Händeklatschen der Giant Soul“-Sänger ein. Pop, Jazz, Latin, Gosepl – alles fließt zusammen, wenn die „Sacro-Pop-Band“ zu Konzerten lädt. Aber dass Pianist René Schmitz das Programm für dieses Jahr mit den übrigen Akteuren an nur einem einzigen Probentag einstudiert hatte, war an diesem 1. Mai auch geschulten Ohren kaum aufgefallen. „Das ist für uns ein Wagnis“, hatte eine Sprecherin zuvor noch tiefgestapelt. Ob nun Annika Witzel „Don’t cry for me, Argentina“ darbor oder der Chor sich auf die Wiedergabe von Kirchenliedern verlegte – immer setzte es vom Publikum belohnenden und verdiensten Applaus. Und als dieses vielfarbige, überraschungsgeladenen Kirchenkonzert schließlich mit mehreren zugaben endete, fand der Maifeiertag für die Zuhörerinnen und Zuhörer einen stimmungsvollen Abschluss. (Kölnische Rundschau im Mai 2007)
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